Eine Frau steigt in einen ruhigen Teich. Es ist die Zeit der Abenddämmerung, die blaue Stunde. Von Ferne leuchtet ein orangefarbenes Licht durch die Zweige der Trauerweide, die den Uferbereich des Teichs markiert. Dass in diesem Gewässer nicht viel Bewegung stattfindet, zeigen uns die Wasserpflanzen wie Seerosen oder Gräser, die im seichten Wasser wachsen.
Die junge Frau schaut fasziniert in Richtung des Lichts, auf ihrer Haut ist ein Wiederschein davon zu erkennen. Gleich wird sie losschwimmen, um das ferne Leuchten zu erkunden.
Was kannst du aus diesem Motiv für dich mitnehmen?
Die Dämmerung ist eine Zeit des Übergangs, des Wandels, vielleicht sogar der Erneuerung. Mit dem Eintauchen ins Wasser verliert der Körper buchstäblich seine Schwere. Dies kann ein Signal sein an die Psyche, loszulassen, was dich belastet. Schwimmen kann Endorphine freisetzen, so dass sich die Stimmung hebt. Und die regelmäßigen Schwimmbewegungen können dir helfen, ganz bei dir selbst anzukommen.
Wer weiß, was die junge Frau vorfindet, wenn sie aus unserem Blickfeld entschwunden sein wird in Richtung des fernen Leuchtens. Vielleicht nichts real Greifbares, vielleicht eine Antwort auf Fragen, die sie mit sich herumträgt und die sich beim Schwimmen wie von selbst beantworten.
Kennst du solche Momente?
