Vordergründig betrachtet sehen wir hier eine Gruppe, die Rast an einem Gewässer macht. Es gibt Schatten, Sonnenlicht wird durch das Blätterdach der Bäume gefiltert. Die Titelfrage mag sich darauf beziehen, welchen Weg die Gruppe nach der Pause einschlagen wird.
Allerdings könnte die Syntax des Titels die aufmerksamen Betrachtenden stutzig machen. Das ist keine Alltagssprache. Und viele von uns erinnern sich dunkel, diesen Satz schon einmal gehört oder gelesen zu haben, vor langer Zeit, in der Schule. Es ist die erste Zeile von Ingeborg Bachmanns Gedicht „Reklame“. Darin geht es um Kernfragen des menschlichen Lebens, auf welche unsere hektische, von Werbesprüchen geprägte Welt keine Antworten weiß. Sie beruhigt nur, lullt uns ein und ruft zu ständigem Konsum auf.
Nun kann man sich fragen: Worüber diskutieren die Personen auf dem Bild? Ist das überhaupt eine reale Umgebung, in der die Szene spielt? Welche Fragen werden gestellt? Welche Antworten gibt es?
Es ist ein Bild für Nachdenkliche. Für Menschen, die hinterfragen, die sich nicht mit vordergründigen Scheinwahrheiten zufriedenstellen lassen. Vielleicht bist gerade du dieser Mensch?
